Der Arbeitskreis Spuren jüdischen Lebens in Werther ist im September 2008 aus zwei Motiven gegründet worden:
Im Frühjahr 2008 wird der jüdische Friedhof in Werther zum vierten Mal geschändet:
- vor dem Zweiten Weltkrieg durch Nazi-Schergen;
- 1983 zweimal durch Unbekannte, die Grabsteine mit Nazisymbolen beschmieren und Grabsteine umwerfen;
- 2008 werden erneut Grabsteine umgeworfen.
Gegen den dahinter aufscheinenden Antisemitismus sollte in Werther ein Signal gesetzt werden!
Die damaligen Stadtführerinnen Brigitte Sonntag und Ute Dausendschön-Gay besuchen die Wanderausstellung
„9.11.1938: Reichspogromnacht in OWL“ und sehen dort Objekte aus der Wertheraner Synagoge.
Sie beschließen, diese Ausstellung auch nach Werther zu holen. Unterstützt durch die Stadt und in
Zusammenarbeit mit vielen Wertheranerinnen und Wertheraner wird sie um einen lokalen Teil ergänzt,
in dem das Schicksal der jüdischen Familien aus Werther rekonstruiert werden soll.
Aktuelles
- Nächstes Arbeitskreistreffen am 08.07.26
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Spuren jüdischen Lebens in Werther findet am 08. Juli um 18:30 Uhr im Haus Werther statt. Bei Interesse melden Sie sich gerne vorab unter der Mailadresse: info@arbeitskreis-spuren-werther.de.
- Holocaust Gedenken am 27.01.2026
Am 27.01. fand die jährliche Gedenkfeier zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.
- Gedenken anlässlich der Deportationen nach Riga
Am 13. Dezember 2025 erinnerten Mitglieder des Arbeitskreises an die Deportationen der Wertheraner Familien Sachs nach Riga: