
Lebensdaten:
geboren am 17. November 1898 in Werther (Westf.)
verstorben vermutlich 1942 in Treblinka
Eltern: Fanni (Jenni) Sachs, geb. Gumbert und Feodor Sachs
Geschwister: Ludwig Sachs, Johanna Sachs, Julius Sachs, Artur Sachs
Berufliche Tätigkeiten:
- Max Sachs arbeitet mit im väterlichen Geschäft.
- Gemeinsam verkaufen sie Kurzwaren.
Diskriminierungs- und Deportationsgeschichte:
- Es kommt zu Hassattacken wegen seiner leichten geistigen Behinderung sowie zur systematischen Ausgrenzung wegen seiner jüdischen Herkunft.
- 1935 wird er nach Bethel gebracht, aber dann in der Klinik in Gütersloh 1935 zwangssterilisiert.
- Am 10. November 1938 (Reichspogromnacht) wird er in Halle (Westf.) kurzzeitig inhaftiert und nach Werther entlassen.
- Ab April 1939 wird er zwangsweise in einer jüdischen Anstalt in Berlin-Weißensee untergebracht.
- Am 2. April 1942 wird er in das Ghetto Warschau deportiert.
- 1942 wird er vermutlich in Treblinka ermordet.
Familienstammbaum der Familie Friederike und Feodor Sachs
Weitere Informationen im Geschichtsportal Werther
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