Helmut Sachs


(Foto: privat)

Lebensdaten:
geboren am 25. April 1930 in Hemmerden (Rheinland)
verstorben am 30. Juni 1981 in Hamburg
verheiratet am 09. Mai 1963 mit Reinke Sachs, geb. Wiese in Hamburg – Billstedt

Eltern: Henriette Sachs, geb. Winter und Philipp Sachs
Geschwister: Jenni Sachs
Kinder: Zwei Kinder

Diskriminierungs- und Deportationsgeschichte:

  • Als 8-Jähriger erlebt er im November 1938 während der Reichspogromnacht den zweimaligen Überfall der SA auf sein Elternhaus in Hemmerden.
  • Sein Vater wird unmittelbar nach dem Überfall in das Konzentrationslager Dachau gebracht und kommt als gebrochener Mann Ende Dezember zurück.
  • Unmittelbar darauf wird er mit seiner Schwester der Schule verwiesen und muss die jüdischen Schulen in Köln und Düsseldorf besuchen.
  • Ab November 1940 muss die Familie eine jüdische Familie in ihr Haus aufnehmen und ab September 1941 einen „Judenstern“ tragen.
  • Als 11-Jähriger wird er am 12. Dezember 1941 mit der Familie in das Ghetto  Riga (LV) deportiert.
  • Am 01. Oktober 1944 wird er im Konzentrationslager Stutthof (PL) registriert.
  • Nach Aufenthalten in verschiedenen Außenlagern des Konzentrationslagers Stutthof wird Helmut Sachs schließlich am 03. Mai 1945 in Neustadt in Schleswig-Holstein befreit.

Familienstammbaum der Familie Emma und Israel Meyer Sachs
Weitere Informationen im Geschichtsportal Werther
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